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Rundreise durch Nevada-Arizona-Utah-New Mexico-California
Freitag, 25. April 2008
Tag 15
 
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15. Tag - Chaco Canyon
 

Heute Freitag besuchen wir nochmals den Chaco-Canyon. Mit Bergschuhen, Sonnencrème, Hut und viel Wasser begeben wir uns auf den Trail Richtung Norden. Am Anfang jedes Wanderweges steht ein Kasten mit Formularen. Ein solches muss ausgefüllt werden mit Name, Adresse, Ziel und Startzeit. Das weisse Original kommt in den eingebauten Briefkasten, die grüne Kopie wird hinter die Windschutzscheibe gelegt, die rosarote Kopie wird mitgenommen. Damit haben wir unsere Bewilligung "erarbeitet", den Weg zu benützen. Die Ranger haben so die Möglichkeit, am Abend fest zu stellen, ob noch Jemand "da Draussen" ist. Falls das zutrifft, wird eine Suche eingeleitet. Diese Massnahme ist einfach und sinnvoll, denn man ist 20, 30, ja 100 Kilometer von der nächsten Siedlung entfernt ganz Alleine in der Wüste.

Unser Wanderziel sind die Petroglyphen im nördlichen Teil des Chaco Canyon sowie die "Casa Chiquita". Nach 4 Stunden kommen wir zum Ausgangspunkt zurück.

Auf der Rückfahrt begegnen wir einem Coyoten (oder er uns?), als er und wir einen ausgetrockneten "Wash" durchqueren. Ein Wash ist ein normalerweise ausgetrocknetes Fluss- oder Bachbett, durch welches nach einem seltenen Regen das Wasser abfliesst. Ein Wash kann urplötzlich zu einem reissenden Fluss werden. In den trockenen Gebieten des Südwestens durchqueren oft Strassen einen solchen; mit anderen Worten: das Wasser fliesst über die Strasse, welche dadurch unpassierbar wird.

 

Da wagt sich ein Streifenhörnchen aus dem schützenden Dickicht.

Ob es da was zu Futtern gibt?

 
Lecker! Ein Stück vom Kartoffelbrot!
 
Ob der wohl noch lange oben bleibt?
 
Dieser Strauch hat nach dem letzten Regen geblüht. Wann war das? Vor 1, 2 oder 3 Jahren?
 

Vereinzelt finden wir Pflanzen, die auch Frühling haben.

Es ist noch sehr früh im Jahr, denn wir befinden uns auf 1'700 Meter über Meer. Am frühen Morgen ist es meist um die 4° unter Null. Am Nachmittag wird es 20° bis 25°.

 
Hoch oben in der Felswand sehen wir die ersten Zeichnungen.
 

Was das wohl bedeuten mag?

 

Diese Zeichnungen sind noch wie sie vor 850 Jahren erstellt wurden. Die Vandalen haben zu kurze Arme, um hier etwas zu zerstören.

 
Menschen in verschiedenen Posen.
 
Staubtrocken ist dieses Bachbett. Regen geht hier meist in gewaltigen Gewittern nieder. Dann ist hier "Fertig Lustig"!
 
Auch ich habe einen Platz an der Sonne!
 
Einsam aber darum um so schöner!
 
Nach 20 Meilen staubtrockener Naturstrasse.
 

Ein Coyote durchquert am späten Nachmittag das Flussbett. Diese Tiere jagen in der Nacht und sind deshalb kaum einmal zu sehen.

Er war etwa 200 Meter entfernt und hat uns beobachtet. Leider war das Teleobjektiv nicht bereit.

 


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